Die GfR bekommt Ende Juli eine neue Homepage!

Daher wird dieser Internetauftritt nicht mehr aktualisiert.

Wir bitten um Geduld! Vielen Dank!

Jetzt aber:

Rad- und Fußgängerbrücke

zwischen Rüdesheim und Bingen

 

 

Die Machbarkeitsstudie zur Autobrücke zwischen Rüdesheim und Bingen ist veröffentlicht. Sie zeigt, dass die Eingriffe in die Natur bei einer Rad- und Fußgängerbrücke gegenüber einer Autobrücke ungleich geringer wären. Auch wenn sich einige wenige Politiker von der Autobrücke nicht trennen können und eine aktuelle Entscheidung durch weitere Untersuchungen, Gutachten und Diskussionen verzögern wollen, ist das Ergebnis klar: Wenn überhaupt finanzierbar kommt sie an anderer Stelle in einigen Jahrzehnten.


Ansonsten nehmen jetzt alle Abschied von dem Projekt Autobrücke und selbst der größte Unterstützer und Befürworter, die Bürgerinitative Rheinquerung, sagt: "Zudem besteht weiterhin die Hoffnung, dass zumindest mittelfristig eine Fußgänger- und Fahrradbrücke Bingen und Rüdesheim verbinden wird, „was gut wäre, aber die Autoverbindung nicht komplett ersetzen kann“.

 

Diese Brücke wäre nicht nur ein grandioser Einstieg für die BUGA, sondern aufgrund der vielfältigen Förderungen von Bund und EU problemlos finanzierbar und in wenigen Jahren zu bauen. Längst sprießen in Deutschland und ganz Europa neue Rad- und Fußgängerbrücken aus dem Boden. Schaut man sich im Internet die bereits gebauten Rad- und Fußgängerbrücken an, so sieht man, dass diese nicht nur genutzt werden, sondern auch optisch eine echte Bereicherung der Landschaft sind.

Diese Brücke wäre als längste ihrer Art in Europa eine Attraktion für die Regionen auf beiden Seiten des Rheins und zugleich eine echte neue Lebensader über die Grenze Rhein hinaus. Die Stadtverordnetenversammlungen der Städte Rüdesheim und Bingen unterstützen das für den ganzen Rheinlauf einmalige Projekt schon lange mit großer Mehrheit.

Diese Brücke würde über die BUGA hinaus eine neue Verbindung über den Rhein bilden. Niemand wird bestreiten, dass der Rhein trotz Fähren gefühlt eine große Grenze darstellt. Eine solche Fußgänger- und Fahrradbrücke, kostenlos und 24 Stunden ohne Fahrplan an 365 Tagen im Jahr nutzbar, würde nicht nur nach kurzer Zeit eine bisher völlig unbekannte Verknüpfung zwischen den beiden Rheinseiten ermöglichen, sondern die Attraktivität beider Gebiete für Touristen (Gastronomie, Sehenswürdigkeiten usw.) und Einheimische (Kultur, Arbeitsplätze, Wohnen usw.) deutlich stärken.

Auch könnte die Brücke selbst mit Events auf der Brücke (Ausblick über Rhein und Ufer) und an den Brückenköpfen (regionale Angebote) zu einem Erlebnis auf Dauer werden.
Sehr schnell würde die Brücke zum Mittelpunkt touristischer Radtouren werden.

 

Natürlich kann man immer irgendwelche Gründe gegen eine solche Vision finden, aber die Rahmenbedingungen sind in jeder Hinsicht jetzt einmalig günstig. Die Politik unterstützt den Wandel der Mobilität und fördert Radwege in solchem Maße, dass die Fördermittel bisher nicht einmal alle abgefragt werden. Unterstützung findet die Brücke bereits in den unterschiedlichsten Bereichen der Politik, Institutionen und Gremien. Die Politiker müssen sich überlegen, ob sie im üblichen Hickhack diese Idee, die wirklich machbar wäre, gegen die Wand setzen wollen.
 

Natürlich steht eine solche Brücke in keiner Weise in Konkurrenz zu der seit sehr vielen Jahren geplanten Autobrücke, die in ein paar Jahrzehnten die Fähren ablösen könnte. Allein der technische Aufwand und die Kosten haben jedoch absolut keine Ähnlichkeit. Längst werden in Deutschland parallel zu Autobrücken neue Fußgänger- und Fahrradbrücken gebaut.

Wiesbadener Kurier, 24.04.2021 - Von Barbara Dietel

GfR in Rüdesheim nicht zu stoppen

Die Erste Stadträtin Manuela Bosch wollte die WIR verhindern. Doch die CDU spielte nicht mit, weshalb die GfR nun beide Spitzenpositionen besetzt.

PRESBERG - Die GfR bekam bei der Kommunalwahl gut ein Drittel der Stimmen, die Führungspositionen besetzt sie alleine. Einstimmig wählten die Stadtverordneten in ihrer konstituierenden Sitzung per Handaufheben Tobias Zöller zum Stadtverordnetenvorsteher. Seine Stellvertreter sind Sebastian Zimmer (CDU), Udo Lill (WIR) und Dirk Pilz (SPD).

Bei der Wahl zum Magistrat erhielt die von Manuela Bosch angeführte Liste der GfR die meisten Stimmen. Sie ist damit automatisch Erste Stadträtin.

Ohne viele Worte absolvierten die Stadtverordneten die Wahlvorgänge im Bürgerhaus im Presberg. Doch hinter den Kulissen hatte es zuvor mächtig gebrodelt.

Die WIR wollte die Wahl Boschs verhindern. Weil die bisherige Fraktionsvorsitzende, die noch nie ein Wort mit der WIR geredet habe und mithin nicht für Ausgleich stehe, für das Amt nicht geeignet sei, wie der Fraktionsvorsitzende Michael Barth am Freitag erklärte. Aber auch, weil es im Sinne einer Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg ein Fehler sei, die anderen nicht einzubinden, so Barth, der nicht als großer Freund der CDU bekannt ist, aber als gewiefter Taktierer. Die WIR hat, das bestätigt der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Schura, der CDU angeboten, eine gemeinsame Magistratsliste aufzustellen, damit die CDU, die zweitstärkste Kraft in Rüdesheim ist, den Ersten Stadtrat stellen kann. Dies habe die CDU-Fraktion abgelehnt, so Schura. Deshalb habe jeder seine eigene Liste eingereicht.

Barth schildert dies etwas anders. Danach gab es zunächst die Zustimmung der CDU, mithilfe der WIR Johannes Schura zum Ersten Stadtrat zu wählen. „Die Liste war bereits vorbereitet“, so Barth. Sei aber nicht zum Einsatz gekommen, weil es sich die CDU-Fraktion kurz vor der Sitzung anders überlegt habe. Dass der Erste Stadtrat Schura von der eigenen Fraktion verhindert wurde, findet Barth kurios.

Dafür darf sich die CDU über einen vierten Platz im Magistrat freuen – dank der AfD. Da die Listen von GfR (mit FDP-Hospitant Nils Keiper), WIR und SPD jeweils ihr Stimmenpotenzial ausschöpften, ist es naheliegend, dass Karl Mayer (AfD) der CDU in der geheimen Wahl zum vierten Sitz verhalf. Leidtragende ist die SPD. Damit sie zwei Sitze bekommt – was, so ihr Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen König, das Wahlergebnis besser dargestellt hätte –, hatten GfR, SPD, WIR und drei CDU-Stadtverordnete dafür gestimmt, die Zahl der Magistratsmitglieder von neun auf elf zu erhöhen. CDU und GfR beschert das nun jeweils einen vierten Sitz im Magistrat, von dem die CDU gar nichts habe, wie Barth meint.

Der neue Magistrat besteht künftig aus Bürgermeister Klaus Zapp (Zweiter von rechts) und elf ehrenamtlichen Stadträten (von links): Wolfgang Weinem, Robin Gourgè (beide GfR), Markus Störzel (WIR), der wie die nicht anwesende Candy Korn (CDU) erst in der nächsten Sitzung vereidigt werden kann, Erste Stadträtin Manuela Bosch (GfR), Richard Fischer (SPD), Reinhard Wandrey (GfR), Simone Wagner, Robin Kadhim (beide CDU) und Bianka Rößler (WIR). Auf dem Foto fehlt Winfried Magnus (CDU). (Fotos: Thorsten Stötzer)

Wer hat die Wahl... äh ... den Wal gewonnen ???
 
Und es gibt ja nicht nur unsere politische Abteilung, sondern auch den Verein GfR. Dieser hatte im Vorfeld der Wa(h)l zu einem Gewinnspiel aufgerufen, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben teilgenommen und nun stehen die Gewinner fest.
 
Die Preise haben wir bereits überreicht. Den ersten Preis, unseren Wahl-Wal gewann Johann Holleitner. Über den zweiten Preis, den aufblasbaren Wal, durfte sich Dietmar Mayer freuen. Das Ringticket unserer Wal-Heimat gewann Christine Brühl. Bis nach Köln reiste unser Wal-Buch zu Christian Dries und Frau Kathrin Kronebach hat nun ein neues Wal-Poster im Wohnzimmer hängen. Die Wal-Nüsse gingen an Franz Haber.
 
Den vierten Preis, den Wal-Anhänger, konnten wir nur ehrenhalber an eine Stadtverordnete der CDU vergeben, die zwar gewonnen, aber gar nicht am Gewinnspiel teilgenommen hat. Ja, nicht nur wir sind lustige Menschen.
Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns, dass Sie mitgemacht haben.

 

Das Wahlergebnis

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Rüdesheim !

 

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen in

unsere politische Arbeit in Rüdesheim.

 

Das Ergebnis sehen wir aufgrund der Arbeit in den letzten Jahren als Auftrag weiterhin

fair und konstruktiv

in Rüdesheim für Sie politisch aktiv zu sein.

 

Jetzt sollten wir alle nicht vergessen:

Mandatsträger in den Gremien der Stadt zu sein, bedeutet ein Ehrenamt innezuhaben.

Alle, die nun gewählt sind, haben eigentlich das gleiche Ziel:
Sie wollen sich für unsere Stadt engagieren und sie liebens- und lebenswerter machen.

Wir streiten „nur“ um den richtigen Weg. So ist Demokratie!

Wiesbadener Kurier vom 15.2.2021
GfR will keine Kooperation mehr

Fünf Jahre hatte die GfR eine Kooperation mit der CDU in der Rüdesheimer Stadtverordnetenversammlung. Eine Neuauflage wird es nicht geben.


RÜDESHEIM - (bad). Die GfR wird nach der Kommunalwahl nicht erneut eine Kooperation mit der CDU eingehen. Sie werde aber auch mit keiner anderen Fraktion eine Vereinbarung schließen, kündigt GfR-Sprecher Mario Neumann an, nachdem die GfR immer wieder auf dieses Thema angesprochen werde. Die GfR biete nach der Wahl allen bisher im Parlament vertretenen Parteien ihre Zusammenarbeit an, unabhängig von rechnerischen Mehrheiten. Eine Zusammenarbeit mit der AfD, die erstmals in Rüdesheim zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung antritt, lehnt die GfR ab.


Keine Unterstützung der GfR werde es dafür geben, dass Altbürgermeister Volker Mosler (CDU) eine wie auch immer geartete Rolle in der Rüdesheimer Kommunalpolitik übernehme, so Neumann. Mosler, der sich nach seiner Wahlniederlage nicht als fairer Verlierer erwiesen habe, lasse kein aufrichtiges Interesse daran erkennen, konstruktiv mit seinem Nachfolger Klaus Zapp (parteilos) zusammenarbeiten zu wollen. Mosler kandidiert für die Stadtverordnetenversammlung auf dem 31. Platz der CDU-Liste, könnte aber nach vorne gewählt werden.

 

Die GfR, die 2016 erstmals in die Stadtverordnetenversammlung einzog, habe in den letzten fünf Jahren eine gut funktionierende Kooperation mit der CDU-Fraktion gehabt, so Neumann. Die Kooperation habe eine gemeinsame Ziel- und Marschrichtung ermöglicht, der GfR aber auch genug Freiraum für eine Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen gelassen. Dennoch wolle die GfR keine Kooperationsvereinbarung mehr, weil sie schlicht nicht notwendig sei. „Gute Ideen werden von uns unterstützt, wenn sie unserer Stadt dienen – egal ob sie von der FDP, der WIR, der CDU oder der SPD kommen“, so Neumann.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten:

Manuela Bosch

 

Tobias Zöller

 

Mario Neumann

 

Wolfgang Weinem

 

Sonja Schütz

 

Stefan Dries

 

Bernhard Beisheim

 

Max Wallenstein

 

Bitte nicht wundern! Wir arbeiten ständig an unserer Homepage!
Aus Zeit- und Personalmangel können wir leider bisher nicht alle Bereiche unseren Vorstellungen entsprechend mit Informationen füllen.

letzte Aktualisierung: 21.05.2021